Ried Rothleiten
BlaufränkischDie wärmste Parzelle des Guts. Alte Stöcke auf eisenreichem Schotter geben einen dichten, würzigen Rotwein mit kühlem Kern, die Referenz.
48°26′N · 15°41′O · 340 m ü. A.
Weingut Rothleiten, Langenlois. Seit 1911 lesen wir die Südhänge zwischen Manhartsberg und Kamp, Höhenlinie für Höhenlinie, Jahrgang für Jahrgang.
Weichsel und Eisen, getrockneter Thymian, ein Zug von rotem Schotter. Die Referenz des Hauses.
Zwischen Urgestein und Löss fällt unser Hang nach Süden. Was der Boden nicht hergibt, erzwingen wir nicht.
Oben, wo der Permsandstein an die Oberfläche tritt, wurzelt der Riesling im kargen Fels. Weiter unten liegt der rote Schotter der Rothleiten, eisenreich und wärmespeichernd, und trägt den Blaufränkisch, der dem Weingut seinen Namen gab.
Wir arbeiten biologisch, ernten von Hand und begleiten jede Lage einzeln in den Keller. Kein Reinzuchtaroma, keine Abkürzung. Der Jahrgang darf schmecken, wie er gewachsen ist.
Jede Lage trägt ihren eigenen Boden, ihre eigene Neigung, ihre eigene Rebsorte. Wir füllen sie getrennt ab.
Die wärmste Parzelle des Guts. Alte Stöcke auf eisenreichem Schotter geben einen dichten, würzigen Rotwein mit kühlem Kern, die Referenz.
Steiler Urgesteins-Hang. Pfeffer, gelber Apfel, salziger Nachhall.
Der legendäre rote Fels. Steinobst, Feuerstein, straffe Säure, ein Riesling fürs Keller.
Rebstöcke aus 1968. Breiter, würziger Veltliner mit Tabak und Quitte, das Reserve-Herz.
Ertrag, Sonnenstunden, Lesebeginn: jeder Herbst hinterlässt seine Zahlen. Der Hang bleibt, das Wetter wechselt.
Ab-Hof-Verkauf in der Kellergasse, Verkostung der aktuellen Jahrgänge nach Voranmeldung. Bringen Sie Zeit mit, und festes Schuhwerk für den Weg in die Ried.